Volatilitätsprämien

Die Volatilitätsprämie ist vergleichbar mit einer Prämie im traditionellen Versicherungsgeschäft: Versicherungsnehmer sind Investoren, die um ihr Kapital fürchten. Verkäufer des Versicherungsschutzes ist der Alturis Volatility. Er übernimmt einen Teil des Risikos, das durch Schwankungen und Verluste entstehen kann, und verlangt dafür eine Risikoprämie: die Volatilitätsprämie. Gut für den Fonds ist es, wenn eine möglichst hohe implizite (d.h. von Investoren befürchtete) Volatilität auf eine niedrige, tatsächlich realisierte Volatilität trifft.

Um Investoren gegen fallende Kurse absichern und selbst von der Differenz zwischen impliziter und realisierter Volatilität profitieren zu können, verkauft der Alturis Volatility systematisch kurz-laufende Verkaufs- oder Put-Optionen und vereinnahmt dafür die Volatilitätsprämie. Basiswert der Optionen ist der liquidesten aller Aktienindizes, der S&P 500.

Tritt der Schadensfall (Kursverlust) nicht ein, behält der Fonds die volle Prämie. Und selbst wenn der Kurs des S&P 500 sinkt, bedeutet das nicht automatisch, dass der Fonds darunter leidet. Vielmehr kann der S&P 500 durchaus moderate Verluste erleiden und der Fonds kann trotzdem die Prämie vereinnahmen. Mit anderen Worten, das Auszahlungsprofil von Short Puts ermöglicht sowohl in steigenden als auch in stagnierenden als auch in leicht fallenden Aktienmärkten eine positive Rendite.